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Wie finde ich heraus, ob meine Daten sich für die Registrierung qualifizieren?

Die Auswahl der Daten, die aufgehoben, archiviert und registriert werden und welche nicht, sollte in einer nachvollziehbarer Weise und nach Regeln erfolgen, die von den im Forschungsprozess involvierten Forschenden aufgestellt werden.

Bei der Selektion wird darüber entschieden, ob die zur Registrierung vorgeschlagenen Daten "registrierwürdig" und "registrierfähig" sind. Diese beiden Eigenschaften treffen auf den Datensatz zu, wenn die Relevanzkriterien in einem angemessenden Umfang erfüllt sind.

Registrierwürdigkeit:

  • Nachweis der guten wissenschaftlichen Praxis, wenn z.B. die Daten Grundlage einer Publikation sind,
  • Nachnutzung: Die Daten sind wichtig für spätere Forschung,
  • Auflagen (von Forschungsförderern) und Selbstverpflichtung,
  • Dokumentation: Die Daten sind gesellschaftlich relevant, z.B Grundlage einer politischen Entscheidung,
  • Weitere formale Qualitätskriterien, wie z.B. Rohdaten.

Registrierfähigkeit:

Registrierfähig sind Daten, wenn die technischen Voraussetzungen für ihre Publikation und Archivierung erfüllt sind. Hierzu sollte man sich z.B. für ein geeignetes Datenformat (gemäß der Richtlinien für Langzeitarchivierung) entscheiden und eine Dokumentation in dem jeweils in der Fachdisziplin gängigem Metadatenformat vorhemen.